Wien und "Der dritte Mann"

Graham Greene kommt nach Wien, um das Potential der Stadt für eine packende Krimigeschichte zu durchforsten. Wien hatte schon lange nicht mehr den Flair einer gemütlichen Musikstadt. Die Stadt ist durchzogen von Ruinen zerstörter Häuser, wird von den vier alliierten Mächten und der internationalen Polizei verwaltet. Sie wurde der Spielplatz des Kalten Krieges und der Spione. Der Schwarzmarkt florierte, und die Bewohner waren vergrämt. Flüchtlinge aus dem Osten Europas prägten zusätzlich das Stadtbild. Wie Anna im Film mit ihren falschen Papieren, um nicht abgeschoben zu werden. Ein wunderbarer Hintergrund eines Meisterthrillers.

Aber Graham Greene wollte mehr als eine billige Unterhaltung über einen Mann, der sich aufmacht, den Namen seines toten Freundes zu reinigen, um nur immer weiter in die kriminelle Welt einzutauchen. Wien steht für eine abgestürzte, in moralische Fetzen zerrissene Welt von sozialer und politischer Korruption. Im selben Atemzug erlaubt Greene, dass sein DRITTER MANN eine authentische Darstellung Wiens wird, ein Mikrokosmos an Spionage und Ost-West-Politik.

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